Schwerpunkt Ernährung

Wir beraten Sie gerne zum Thema Ernährung. Wir führen ein großes Sortiment an Nahrungsergänzungsmitteln etablierter Markenhersteller.

In einer Zeit, in der immer mehr dubiose Angebote aus dem Internet kursieren, ist der Apotheker als kompetenter Ratgeber in Sachen Ernährung und Fitness mehr denn je gefragt. Von unserer Ausbildung her verfügen wir über genaue Kenntnis verschiedenster Inhaltstoffe nicht nur bei Arzneimitteln.

Spezielle Aufbaunahrung in großer Auswahl gibt es nicht nur für Sportler, diese sind ebenso für ältere und geschwächte Menschen besonders wichtig. Bei den Nahrungsergänzungsmitteln bekommen Sie bei uns das, was ihnen wirklich nützt und guttut und nicht einfach irgendwas, dessen Herkunft oder Nutzen fraglich ist. Wir helfen Ihnen gerne bei der Auswahl oder stellen Ihnen gezielt einen Ernährungsplan zusammen, egal ob Muskelaufbau, Fitness oder Schlankheitsdiät.

 

Ein kurzer Blick ins Sortiment :

Arginin

Arginin gehört der Gruppe der Alpha-Aminosäuren an. Sie ist semi- bzw. halb-essentiell und kann vom Körper selber gebildet werden. Nur wenn andere notwendige Aminosäuren vorhanden sind,kann der menschliche Organismus Arginin selbständig produzieren.
Arginin ist aus dem Grund für den Kraftsport wichtig, da es für die Freisetzung des Wachstumshormones HGH verantwortlich ist.Durch dieses Wachstumshormon wird die Proteinbildung angeregt und führt somit zu einem erhöhten Fettstoffwechsel.

Die Kraftsportler erzielen mit der Einnahme von Arginin den so genannten „Pumpeffekt“. Dieser entsteht dann, wenn sich die Gefäße ausweiten. Die Gefäßerweiterung ermöglicht eine bessere
Blutzirkulation. Dadurch, dass das Blut schneller und besser zirkulieren kann, werden folglich auch die Muskeln besser versorgt.Sauerstoff und Nährstoffe, welche unabdingbar sind für den Kraftsport, gelangen auf diesem Wege direkt in die arbeitende Muskulatur.
Arginin verbessert folglich die Versorgung der Muskeln mit den wichtigen Nährstoffen, führt zu einer verbesserten Leistungsfähigkeit und einem größeren Energievorkommen und ist somit für
mehr Kraft und Ausdauer verantwortlich.

Zusätzlich ist Arginin für die menschliche Immunabwehr notwendig. Neben der Cholesterin-senkenden Wirkung ist Arginin verantwortlich für die Entgiftung im menschlichen
Organismus.Der Körper benötigt Arginin um die Thymusdrüse zu stimulieren. Diese regt die Aktivität der körpereigenen Abwehrzellen an, deren Aktivität der Darmschleimhaut hilft problemlos zu funktionieren.
Schlussendlich kann man sagen, dass Arginin so gut wie in fast allen Proteinen vertreten ist. Daher empfiehlt sich z.B. besonders für Sportler eine proteinhaltige Nahrung. Hierfür kann man den Verzehr von Eiern, Sojabohnen, Walnüssen und Hühnerfleisch empfehlen.

Bei einer normalen Trainingseinheit des Kraftsportes, kann der menschliche Organismus bei Weitem nicht so viel Arginin produzieren wie benötigt wird. Somit ist die zusätzlich Einnahmenotwendig, um das bestehende Leistungspotential zu erhalten und weiter zu entwickeln.

Mediziner empfehlen daher vor oder nach einer Trainingseinheit Arginin als Nahrungsergänzungsmittel
einzunehmen.


Ascorbinsäure 


Die Ascorbinsäure ist auch unter dem Begriff „Vitamin C“ bekannt. Hierbei handelt es sich – wie der Name schon sagt – um ein Vitamin, welches hauptsächlich in Obst, Gemüse und Grüntee zu
finden ist.Normalerweise kann ein Organismus die Ascorbinsäure durch den so genannten Glucosestoffwechsel selbständig produzieren. Die einzige Ausnahme bildet hier allerdings der
Mensch.Der menschliche Organismus kann bei weitem nicht so viel Ascorbinsäure beziehungsweise Vitamin C speichern, wie der Körper eigentlich benötigt. Aus diesem Grund ist für jeden – egal ob Sportler oder nicht – die suppletorische Einnahme in jedem Fall notwendig.
Ein Sportler benötigt etwa 300 bis 350 mg Vitamin C jeden Tag. Man unterscheidet Ascorbinsäure und Vitamin C aus dem Grund, da ersteres nur die Ursprungsform des Vitamin C ist und bei einerzu hohen Einnahmemenge zu einer Übersäuerung des Magens führen kann.Es handelt sich hierbei um das notwendigste Vitamin des Immunstoffwechsels. Dadurch, dass durch
die Ascorbinsäure die für den Körper giftigen Schwermetalle abtransportiert werden, wird der
Körper geschützt.Allerdings wird eben auch das wichtige Mineral Kalzium abtransportiert. Dieses ist wichtig für die Knochenbildung und muss deswegen ebenfalls zusätzlich eingenommen werden.Besonders die Trainierenden sollten auf einen konstanten Ascorbinhaushalt achten. Es gibt sehr viele Stoffwechselvorgängen an welchen sie beteiligt ist. Beispielsweise für die
Kollagenproduktion. Kollagen beeinflusst die Stärkung des Bindegewebes positiv und ist
verantwortlich für die Sehnenbildung und die Knochenstabilität. Ascorbinsäure regt die Verbrennung von Fett an und begünstigt die Eisenaufnahme des Körpers. Es
begünstigt den Schutz vor Krebserkrankungen und regt das Entgiften der Leber an. Zusätzlich regt die Ascorbinsäure die Produktion der Stress-Hormone an. Besonders die Bildung
des Adrenalins hat einen positiven Effekt auf die Leistungsfähigkeit eines Kraftsportlers.


Avena Sativa


Avena Sativa stammt aus dem Lateinischen und bedeutet so viel wie „echter Hafer“. Anhand dieser Übersetzung kann man schlussfolgern, dass es sich hierbei um eine Getreideart handelt. Wohl bekannt ist, dass diese Getreideart den freien Anteil an Testosteron im Blut erhöht. Speziell im Sportbereich wird empfohlen, dass man nur das „aktive Avena Sativa“ einnehmen sollte. Damit wird der grüne Hafer bezeichnet, welcher dann geerntet wird, wenn er das Maximum an Nährstoffhaltigkeit erreicht hat. Das grau-grüne Pulver schmeckt zwar unangenehm salzig, allerdings ist die Wirkung von Avena Sativa den Aufwand wert.Es baut das körpereigene Fett ab und sorgt für die Stärkung der Muskelzellen. Auch die einzelnen Muskelfasern werden positiv vom grünen Hafer beeinflusst. Aber nicht nur der Aufbau und die Kräftigung der Muskelfasern ist ein Grund für die Einnahme dieses Wirkstoffes, sondern auch die
psychische Veränderung. Durch den erhöhten Testosteronhaushalt eine Steigerung des Leistungspotentials möglich.
Man könnte Avena Sativa auch als „männiches Supplement“ bezeichnen, da es zudem die Verteilung des Fettes am männlichen Körper reguliert. Es gibtkeine wissenschaftliche Beweise, aber viele männliche Sportler schwören auf die Einnahme von Avena Sativa, Zink und Tribulus Terrestis in Kombination.

 

BCAAS

Die „Branched Chain Amino Acids“ – kurz BCAAs – sind eine Kombination der für den Sport wichtigen Aminosäuren. Während der Trainingseinheit eines Sportlers verbraucht er vermehrt die essentiellen Aminosäuren Isoleucin, Valin und Leucin.Der eigentliche Ablauf verläuft über die Absorption im Dünndarm, die Wiederaufnahme in die
Leber und die abschließende Umwandlung in Energie. Bei jeglicher übermäßigen Anstrengung wie beispielsweise im Leistungssport  werden Aminosäuren somit verarbeitet um die gewünschte Leistung zu erbringen. Somit kann man sagen, dass die Wirkung der BCAAs antikatabol verläuft,da die körpereigenen Reserven gespart werden.
Es heißt zudem, dass die verzweigtkettigen Aminosäuren bevorzugt das Fett am Bauch verbrennen und die Neuanlagerungen verhindern. Die essentiellen Aminosäuren sind im Allgemeinen für den Gewebeaufbau im Körper verantwortlich, und bilden des Weiteren die körpereigenen Proteine.Muskeln und Organe könnten ohne diese Aminosäuren nicht voll funktionsfähig arbeiten.Nach der Einnahme der BCAAs gelangen die essentiellen Aminosäuren schon nach einer viertel Stunde in den Blutkreislauf. Durch die direkte Aufnahme in das Blut können auch sofort die folgenden Arbeitsprozesse unterstützt werden.


Carnitin, L-Carnitin


Grundlegend ist, dass L-Carnitin vom menschlichen Organismus selbständig produziert wird. Als eine Art Vitamin wird es oftmals als Eiweissverbindung deklariert.
Der Begriff geht auf sein natürliches Vorkommen zurück. Carnis, aus dem lateinischen stammend, bedeutet übersetzt so viel
wie Fleisch.
Der menschliche Organismus kann ohne Vitamine nicht funktionieren, das heißt es
ist lebenswichtig genügend Vitamin zu verzehren – besonders dann, wenn man seinen Körper intensiv belastet, und die Vitamine somit sehr schnell aufbraucht. Und der Verzehr von
L-Carnitin ist nicht lebensnotwendig aber scheinbar hilfreich.

Das L-Carnitin ist verantwortlich für den Transfer der Fettsäuren. Chemische Prozesse, die eine Energieversorgung veranlassen, benötigen
diese für einen problemlosen Ablauf.
Sobald ein Mangel dieses körpereignen Stoffes entsteht, wird ein Transfer dieser Fettsäuren erschwert beziehungsweise eingestellt. Die Konsequenz dessen ist eine verminderte
Energieumsetzung. Diese führt zu einem verminderten Leistungspotential und der mankann dementsprechend nur beschränkt intensive Trainingseinheiten durchführen.
Es findet nur teilweise eine Abspeicherung statt, welche eine ständige Zufuhr über die Nahrung
notwendig macht. Somit kann man schlussendlich vermuten, dass LCarnitin leistungssteigernd wirkt und somit auch für eine Verkürzung der Regenerationszeit verantwortlich ist.

Ein effektiver Muskelaufbau müsste aus diesem Grund mit Hilfe eines solchen Nahrungsergänzungsmittels möglich sein.
Ein Mangel dieses Stoffes kann durch die verminderte Energieumsetzung für Übergewicht verantwortlich sein. Das Fett kann nicht abgebaut werden, und setzt sich ab. Sportmediziner raten
nicht von einer suppletorischen Einnahme ab – obschon es keine belegenden Studien für die vermuteten Wirkungen gibt.

 

Kreatin


Kreatine gehören auch zu den am häufigsten genutzten Supplement im Kraftsport.  Mediziner in dem Bereich Kraftsport empfehlen bei intensiven Trainingseinheiten etwa
zwei bis vier Gramm zu konsumieren. Durch die Aminosäuren Glycin und Arginin werden Kreatine allerdings selbständig produziert. Durch das dort gebildete Kreatin können im Anschluss Adenosin-Triphosphate gebildet werden. Diese Phosphate sind die energetische Grundversorgung für die Muskeln. Durch die Bildung dieses ATPs wird zudem das Leistungspotential eines Sportlers gesteigert. Ein Bodybuilder kann durch die Einnahme der Kreatine eine mögliche Müdigkeit vermeiden. Der menschliche Organismus merkt, wenn eine Überproduktion statt findet. Dies wird vom Körper reguliert indem er die Produktion der Kreatine komplett einschränkt. Erst nach rund dreißig Tagen nachdem die suppletorische Ergänzung der Kreatine abgesetzt wird beginnt wieder die Eigenproduktion des Körpers.
Zudem sollte man während einer solch suppletorischen Einnahme nicht den Flüssigkeitshaushalt vergessen. Die täglich benötigte Wassermenge ist etwas größer als die gewöhnliche in der Zeit ohne einen suppletorischen Konsum – die Nichtbeachtung dessen kann extreme Nierenprobleme zur Folge haben.


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